
Neubau Radio-Onkologie (Zwischenbau) Inselspital Bern
Erster Schritt für den Ausbau des Tumorzentrums
Neben dem Theodor-Kocher-Haus (TKH) wurde ein dreige-schossiges, unterirdisches Gebäude realisiert. Der sogenannte «Zwischenbau» beherbergt Behandlungs- und Untersuchungsräume mit Wartezimmern sowie Technikräume des Tumorzentrums. Das Gebäude mit einer Fläche von 2’500m2 ist bis 23 Meter tief in den Boden gebaut. Der Zwischenbau ist der erste Schritt für den Ausbau des Theodor-Kocher-Hauses zum Tumorzentrum sowie ein wichtiger Meilenstein zu mehr Vernetzung und besseren Synergien zwischen den Fachabteilungen. In den neuen Räumlichkeiten können zukünftig noch mehr Krebspatientinnen und Krebspatienten mit einer personalisierten und hochpräzisen Radiotherapie behandelt werden. Neben der chirurgischen und der medikamentösen Therapie hat die Strahlentherapie einen hohen Stellenwert in der Behandlung von Tumoren.
Im Untergeschoss wurden vier Strahlenbunker geplant, drei davon sind ausgebaut. Die Bunker werden teilweise über den Hohlboden erschlossen. Durch die Installationsdichte war die Planung anspruchsvoll. Eine grosse Herausforderung waren ausserdem die strengen Vorgaben betreffend dem Strahlenschutz. Der gesamte Zwischenbau wird von der bestehenden Zentrale im Theodor-Kocher-Haus versorgt. Da das gesamte Gebäude unter Terrain liegt, wird das anfallende Abwasser über eine Hebeanlage über das TKH entwässert.
Die ing.-büro riesen AG war für die Sanitär- und Medizinalgasplanung sowie für die räumliche Fachkoordination zuständig. Die enge Zusammenarbeit der diversen Fachbereiche inkl. Medizintechnik war wichtig um alle geforderten Anforderungen an Medien, Technik und Raumklima erfüllen zu können.
Auftraggeber
Inselspital, Universitätsspital BernGebäudetyp
- Gesundheitswesen
Highlights
- Berücksichtigung Strahlenschutz
- Einbindung in bestehenden Medienkorridor
- Umsetzung der hohen Hygieneanforderungen (immungeschwächte Patienten)
Baujahr
2019—2021Leistungen
- Spitalmedien