
Unispital Zürich, Ersatz Enthärtungsanlage Nord 1
Parallelaufbau der neuen Anlage für die Arealversorgung
Aufgrund des Alters und fehlender Ersatzkomponenten im Bereich der Steuerung und der Permeatoren der Osmoseanlage, musste die Anlage ersetzt werden. Um einen möglichst unterrichtsfreien Aufbau zu gewährleisten, wurde die Arealanlage der Wasseraufbereitung im NORD 1 parallel in der bestehenden Sanitärzentrale installiert. Nach der Inbetriebnahme der kompletten Anlage wurden die Leitungen in mehreren Nachtaktionen auf das bestehende Leitungsnetz umgehängt. Mit dieser Massnahme konnten die Unterbrüche für die angeschlossen Nutzungen möglichst geringgehalten werden. Lüftungstechnisch wurden die bestehenden Installationen erweitert und den neuen Gegebenheiten angepasst.
Die Zuleitung auf die neue Reinstwasseranlage wird ab dem bestehenden Arealring des Osmosewassers abgenommen und auf die Aufbereitungsanlage geführt. Ab der Reinstwasseranlage wurden die Leitungen durch bestehende Steigzonen den drei Loops zugeführt. Um die Wasserqualität sicherzustellen, erfolgte eine mehrwöchige Testphase. Anschliessend wurden die Leitungen auf die bestehenden Loops umgehängt und die Anlage ausser Betrieb genommen und demontiert.
Die Anlage besteht aus einer Triplex-Enthärtungsanlage mit je einer Kapazität von 33m3/h und einer Osmoseanlage mit zwei Produktionsstrassen à je 6.0 m3/h Spitzenleistung. Die Anlage ist mittels einer Enthärteten- und einer Osmose-Verbindungsleitung mit den zwei anderen Arealanlagen verbunden, um so eine Redundanz und Sicherheit für das Areal zu schaffen. Mit dem Parallelaufbau und der Inbetriebnahme der Anlage NORD1 konnte eine weiter Zentrale der Arealstrategie realisiert und die Versorgungssicherheit erhöht werden.
Auftraggeber
Universitätsspital ZürichGebäudetyp
- Gesundheitswesen
Highlights
- Parallelaufbau der Anlage
- Umhängeaktion in mehreren Nachteinsätzen
- Erstellung unter laufendem Betrieb
Baujahr
2022—2022Leistungen
- Spitalmedien