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Umbau / Aufstockung Onkologie, Kantonsspital Luzern

Mehr Raum für Behandlung durch Aufstockung des bestehenden Gebäudes

Das Onkologiegebäude des Kantonsspitals Luzern aus dem Jahr 1992 wurde um zwei, resp. drei weitere Voll- und Teilgeschosse aufgestockt. Die bestehenden haus-technischen Installationen (Sanitär, Druckluft, Medizinal-gas) können weiter genutzt werden.

Die neu erstellten Geschosse mit einer Fläche von 5’400 m2, beinhalten unter anderen, Patientenbereiche, Blutentnahme, Behandlungszimmer, Toiletten, Büros, Zytostatikaherstellung (Reinraum), Radio-Jod-Therapie sowie eine Technikzentrale im Dachgeschoss mit allen Sanitären- und Medizintechnischen Medien. Das anfallende Abwasser der Radio-Jod-Therapie wurde mittels bleiummantelten, separaten Leitungen in die Abklinganlage geführt und von dort nach der Abklingzeit in die Kanalisation geführt.

Die bestehenden Geschossen wurden während der Aufstockung weiterhin betrieben. Das Zusammenspiel zwischen Nutzern und technischen Verantwortlichen war wichtig um ein unterbruchfreier Betrieb zu gewährleisten. Die Sicherstellung der Dachentwässerung, die Steigzonenbereinigungen, das anschliessen an den Bestand und die Verhinderung zu grosser Lärmemissionen stellten dabei die grössten Herausforderungen dar.

Auftraggeber

Kantonsspital Luzern

Partner

Subplaner der Eicher & Pauli AG

Gebäudetyp

  • Gesundheitswesen

Highlights

  • Umbau bei laufendem Betrieb
  • Planung Reinraum und Abklinganlage
  • Koordination in den Bestand

Baujahr

2018—2020

Leistungen

  • Gebäudetechnik
  • Sanitärtechnik
  • Spitalmedien

Bausummen

28 Mio. Gesamtbausumme / 900'000 Sanitär / 53'000 Medizinalgas
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