Neubau Depot Hard, Zürich, Schweiz von Morger Partner Architekten

Teilersatz und Neubau Tramdepot und Wohnsiedlung Hard, Zürich

Altes Tramdepot wird saniert und erstrahlt in neuem Glanz

Das Bauvorhaben umfasst neben der Teilsanierung des bestehenden, denkmalgeschützten Tramdepots aus dem Jahr 1912 den Neubau einer modernen Depothalle mit insgesamt 25 Tramabstellplätzen inklusive Bereitstellungs-, Wartungs- und Instandsetzungsbereichen sowie Betriebs- und Diensträumen für die Verkehrsbetriebe Zürich. Zusätzlich entsteht eine neue städtische Wohnsiedlung mit insgesamt 193 Wohneinheiten. Weiter werden diverse Atelier- und Gewerbe- resp. Dienstleistungsflächen sowie ein öffentlicher Fuss- und Veloweg mit Aufenthaltsbereichen entlang der Limmat umgesetzt. Eine enge Zusammenarbeit ist wichtig, um die Vorgaben und Wünsche der beiden Bauherrschaften Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und dem Hochbauamt der Stadt Zürich (HBA) zu berücksichtigen und in das Projekt zu integrieren.

Ein Teilbereich des alten Tramdepots wird belassen und die darüberliegenden Wohnungen sind während der gesamten Bauzeit bewohnt. Die Herausforderung ist, die Wasserunterbrüche auf ein Minimum zu reduzieren und mit geschickt platzierten Provisorien die Ver- und Entsorgung sicherzustellen.

Für den grossen Wasserverbrauch, welcher beim Waschprozess anfällt, wurden zwei Wasserbecken (Regenwasser- und Retentionsbecken) realisiert. Somit kann das Regenwasser genutzt werden und über das Retentionsbecken der Verwurf in die ARA reduziert werden. Im Bereich der Sanitären Installationen wurden drei Druckzonen realisiert, dabei konnten dank der guten Wasserversorgung der Stadt Zürich zwei ohne Druckerhöhungsanlagen realisiert werden. Im 13. Obergeschoss wurde für die gesamte Technik der obersten 10 Geschosse ein zusätzliches Technikgeschoss gebaut.

Auftraggeber

Amt für Hochbauten Stadt Zürich

Gebäudetyp

  • Industrie / Gewerbe
  • Wohnungsbau

Highlights

  • Tramdepotentwässerungen
  • Hochhaus mit 23 Geschossen
  • Regenwassernutzungsanlage

Baujahr

2021—2026

Leistungen

  • Sanitärtechnik

Bausummen

5.65 Mio. Sanitäranlagen / 0.265 Mio. Sprinkler