
Sanierung Institut für Virologie und Immunologie (IVI)
Infrastruktureller Unterhalt zur Sicherheit und Funktionsfähigkeit bis 2040
Das Institut für Virologie und Immunologie (IVI) ist das Schweizer Referenzlabor (Biosicherheit Stufe 4) für Diagnose, Überwachung und Kontrolle hochanstecken-der Tierseuchen (z.B. Maul- und Klauenseuche oder Schweinepest). Es untersucht die Entstehung neuer Krankheiten beim Tier sowie deren Potenzial für die Übertragung auf den Menschen. Es ist zudem die Zulassungsstelle für Impfstoffe und Seren für Tiere. Das IVI ist dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen angegliedert, welches seit 2014 mit dem Bereich Lebensmittelsicherheit des BAG in einem Bundesamt vereint und neu in das Eidgenössische Depar-tement des Innern EDI integriert wurde.
Im Jahr 2011 wurde die Liegenschaften und Anlagen sowie die Infrastruktur des IVI von internationalen Experten mit Spezialisierung auf Risikomanagement von Hochsicherheitsanlagen auf ihren Zustand bezüglich vorhandener Betriebs- Bauwerks- und Sicherheitsmängel überprüft. Das Resultat mit Empfehlungen von Massnahmen zur Behebung bzw. Verbesserung vorhandener Mängel und Risiken lag in Form einer Risikoanalyse vor. Daraus wurden umzusetzende Massnahmen definiert, welche anschliessend zusammen mit weiteren Mass-nahmen in den Projekten Sofortmassnahmen SOMA und Unterhalt UH umgesetzt werden.
Im Bereich der sanitären Installationen werden in rund 20 Teilprojekten die notwendigen Schritte und Arbeiten umgesetzt. Dabei finden u.a. Sanierungen der Abwassersterilisatoren, Zentrallabore, Druckluftkompressoren, Käfigwaschanlagen, des Probenempfangslabors sowie der Killtankanlage statt.
Auftraggeber
Bundesamt für Bauten und Logistik BernPartner
Subplaner der Eicher & Pauli AGGebäudetyp
- Laborbauten
Highlights
- Planung / Ausführung im Hochsicherheitstrakt
- Trennung Warmwasserproduktion
- Sanierung Labore
Baujahr
2015—2021Leistungen
- Sanitärtechnik