
Gesamtsanierung und Erweiterung Schule Manuel, Bern
Minergie-Neubauten und optimierte Gebäudetechnik im Bestand
Die Pavillonschulhausanlage Manuel aus den 1950er Jahren, welche unter Denkmalschutz steht, wurde in mehreren Bauetappen totalsaniert. Die Haustechnik war am Ende ihrer Lebensdauer, die Gebäudehüllen wiesen eine ungenügende Dämmung auf und die Grundrisse entsprachen nicht mehr vollständig den heutigen Anforderungen der Volksschule.
Um zudem die steigende Schüler- und Schülerinnenzahlen bewältigen zu können, wurden nebst den vier bestehenden Pavillons zwei neue Schultrakte realisiert. Das Gesamtbild der Schulanlage sollte dabei bewusst erhalten bleiben. Die Neubauten fügen sich sorgfältig in die bestehende Anlagestruktur ein und wurden nach Minergie-Standard realisiert. Einerseits der dreigeschossige Gemeinschaftstrakt und ein zweigeschossiger Bau für die Basisstufen. Der Gemeinschaftstrakt ist das neue Zentrum der Anlage mit Tagesschule, Aufenthaltsraum und Arbeitsplätze für die Lehrpersonen. Ebenfalls in diesem Gebäude untergebracht sind die Bibliothek, Mehrzweckräume, die Schulleitung und das Sekretariat sowie Räume für Unterhalt und Entsorgung. Die Gebäude sind über einen Verbindungsgang, worin auch die Technikversorgung erfolgt, miteinander verbunden. Im Bereich Sanitär wurden sämtliche Verteiler und Warmwassererzeuger ersetzt.
Anstelle der Elektrowassererwärmer werden Wärmepumpenboiler eingesetzt. Dank sehr detaillierten Bestandesaufnahmen konnte ein optimaler Abgleich zwischen Neu- und Bestandsinstallationen erfolgen, die Installationen ohne Überraschungen im engen Umsetzungsterminprogramm umgesetzt werden.
Auftraggeber
Hochbauamt Stadt BernPartner
Subplaner der Eicher & Pauli AGGebäudetyp
- Schulung / Bildung
Highlights
- Ersatz der bestehenden Warmwasseraufbereitung durch Wärmepumpenboiler
- Kanalisationssanierung
- Optimale Anbindung sämtlicher neuen Anlagen an die bestehenden Versorgungssysteme
Baujahr
2016—2020Leistungen
- Sanitärtechnik