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Bürgerspital Solothurn

Komplettspital-Neubau mit Sprinklervollschutzanlage

Der Regierungsrat des Kantons Solothurn lancierte 2007 einen Wettbewerb für den Neubau des Bürgerspitals Solothurn. Hauptkriterien waren Gestaltung, betrieblicher Nutzen und Kosten. Den Planungswettbewerb für die Gesamterneuerung des Bürgerspitals haben die Basler Architekten Reto und Silvia Gmür als Generalplanerteam mit Walter Dietsche Baumanagement und eicher+pauli als Gebäudetechnikplaner gewonnen. Es prägt eine markante L-förmige Grossstruktur das Spitalareal. Dabei ist im Endausbau nach zwei Bauetappen mit Haus 1 + 2 das eigentliche Komplettspital in einem einzigen neuen Gebäude enthalten. Die Eingangshalle macht als transparenter Raum das gesamte Spitalareal schon für die Ankommenden erlebbar.

Die Dimensionen des Gebäudes sind mit einer Gebäudefläche/-volumen: 62‘800 m2 / 280‘000 m3 eindrücklich: Das Raumprogramm beinhaltet 139 Patientenzimmer, Operationssäle, Geburtenstation, Intensivpflege, Tagesklinik, Notfallstation und viele weitere Nutzungen eines Gesamtspitals. Das energische Konzept überzeugt ebenso. Als Wärmeversorgung ist primär Abwärmenut-zung ab den Kälteanlagen vorgesehen. Zudem wird mit Aarewasser sowohl der Neubau gekühlt als auch die Wärme- und Kältebedürfnisse des bestehenden Areals grösstmöglich sichergestellt. Aufgrund dieser umfassenden und zukunftsfähigen Lösungen wurde der Neubau nach MINERGIE-ECO® zertifiziert.

Im Bereich Sanitär erfolgt die Versorgung über zwei Druckzonen und die fassadenseitigen Steigzonen. Hier wurden über 40km Wasserleitungsnetz verbaut. Das Spital wurde zudem mit einer Vollschutzsprinkleranlage mit Sprinklerbecken und Druckerhöhung ausgerüstet um viele andere Brandschutzmassnahmen kompensieren zu können.

Auftraggeber

Hochbauamt des Kantons Solothurn

Gebäudetyp

  • Gesundheitswesen

Highlights

  • Vorausgehende Arealstrategie
  • 2 Druckzonen Wasserversorgung
  • EDI Wasseraufbereitung

Baujahr

2014—2021

Leistungen

  • Sanitärtechnik
  • Spitalmedien
  • Sprinkler

Bausummen

271 Mio. Gesamtbausumme / 12 Mio. Sanitär, Medizinalgas und Sprinkler
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